Durch Gewichtsverlust zu mehr Gesundheit

Durch Gewichtsverlust zu mehr Gesundheit

Ein Gewichtsverlust für mehr Gesundheit ist der Schlüssel zu einem ganzheitlich gesunden Lebensstil. Mit Hilfe einer zielgerichteten Gewichtsreduktion lässt sich nachhaltig das individuelle Risiko für gefährliche gesundheitliche Komplikationen verringern.

Wer unterstützt durch einen gesundheitsfördernden Lebenswandel sein Übergewicht bekämpft, hebelt effizient Folgeerkrankungen des Übergewichts aus und bremst den psychosozialen Leidensdruck, dem Übergewichtige in der Regel ausgesetzt sind. Als Indikator für Übergewicht ist der persönliche BMI – Wert zu klassifizieren.

Folglich gelten Menschen mit einem BMI von mehr als 25, gemäß offizieller Definition, als übergewichtig. Wessen Wert eine Grenze von 30 überschreitet, ist als fettleibig einzustufen.

Wieso ist Übergewicht ungesund?

Wieso ist übergewicht ungesund

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fettleibigkeit und Übergewicht unmittelbar die Entstehung von gesundheitsschädlicher und gefährlicher Folgeerkrankungen begünstigen, die nachhaltig die Lebensqualität der Betroffenen beschneiden.

Demnach fördern überschüssige Pfunde Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Venenleiden, Arteriosklerose, Diabetes Typ 2, Haut- und Gelenkerkrankungen sowie hormonelle Beschwerden, befeuern das Tumorwachstum, mindern die Fruchtbarkeit, forcieren Atemstörungen während des Schlafens und erhöhen das Risiko für Komplikationen im Rahmen der Schwangerschaft und der Stillzeit.

Untersuchungen beweisen zudem, dass übergewichtige Personen im Verhältnis zu normalgewichtigen oder dünnen Menschen eine vergleichsweise geringe Artenvielfalt an Darmbakterien aufweisen, was direkt die Immunaktivität schwächt. Ein bewusster Gewichtsverlust ist deshalb ein essentieller Baustein für eine gesteigerte Gesundheit.

Durch Gewichtsabbau die Gesundheit verbessern

Als besonders gesundheitsschädlicher und krankmachender Faktor ist das Bauchfett identifiziert, da es anhaltend die körpereigene Produktion entzündungsfördernder Hormone anfacht, die im gesamten menschlichen Organismus Entzündungsreaktionen auslösen. Nach Auffassung von Medizinern sollten Frauen im Idealfall einen Bauchumfang von weniger als 80 cm aufweisen.

Ist der Baumumfang größer als 88 cm, ist dies als gesundheitlicher Risikofaktor und als kontraproduktiv für den Gewichtsverlust zu klassifizieren. Das überschüssige Fett in der Bauchregion fungiert daher als Katalysator, der den Organismus mit Entzündungsbotenstoffen überschwemmt und Folgeerkrankungen hervorruft. Übermäßiges Bauchfett hemmt zudem den Stoffwechsel, der maßgeblich für den Gewichtsverlust ist.

Bei Männern gilt ein Bauchumfang von weniger als 94 cm als ideal, während Werte über 103 cm gesundheitsschädlich sind. Ebenso dient die Fettverteilung zwischen Hüfte und Taille als Maßstab, um die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Folgeerkrankungen objektiv einschätzen zu können.

Um das diesbezügliche Verhältnis zu errechnen, ist der jeweilige Bauchumfang durch den tatsächlichen Hüftumfang zu teilen. Erzielen Sie hierbei einen Wert, der bei Frauen über der Grenze von 0,8 bzw. bei Männern über 0,9 angesiedelt ist, deutet dies auf ein hohes persönliches Risiko für die Entwicklung von Folgeerkrankungen hin. Die These dass Gewichtsverlust zu einer besseren gesundheitlichen Verfassung führt, ist deshalb einschlägig untermauert.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein wichtiger Baustein, um einen langfristig gesunden Lebensstil zu etablieren und für mehr Gesundheit. Insbesondere das Gehen entfaltet in diesem Kontext einen bedeutenden Effekt. Es erfordert weder spezielles, kostenintensives Equipment noch eine ausgeprägte Fitness, ist gelenkschonend und fördert die Verknüpfung neuronaler Zellen.

Laut Sportmedizinern sind 6000 Schritte pro Tag ausreichend, um gesundheitsfördernde Prozesse im menschlichen Organismus sowie den Gewichtsverlust anzustoßen und die Synthese von Entzündungshormonen zu dämpfen. Für einen nachhaltigen Effekt sind allerdings rund 10000 Schritte notwendig.

Wandern, Walken oder ausgedehnte Spaziergänge sind zu diesem Zweck ideal. Das Gehen verbrennt zudem verhältnismäßig viele Kalorien und ist für den Gewichtsverlust effizienter als beispielsweise das Radfahren.

Ernährungsumstellung

Übergewicht Gewichtsabbau Ernährungsumstellung

Eine anhaltende und bewusste Ernährungsumstellung gehört ebenso zu den Eckpfeilern eines gesunden Lebenswandels und ist wichtig für den Gewichtsverlust. Achten Sie auf eine qualitativ hochwertige Ernährung, die reich an natürlichen, nährstoff- und vitaminreichen Lebensmitteln ist.

Bevorzugen Sie Produkte, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und eine hohe Konzentration an entzündungshemmenden und regenerierenden Mikro- und Makronährstoffen enthalten. Nehmen Sie pro Tag nicht mehr als drei Mahlzeiten auf und verzichten auf Snacks und stark verarbeitete Lebensmittel.

Zelebrieren Sie ihre täglichen Mahlzeiten und achten auf ihr individuelles Sättigungsgefühl. Frisches saisonales Gemüse, zuckerarmes Obst, hochwertige Öle mit einer hohen Omega 3 – Konzentration wie natives Lein- oder Hanföl sowie fettarme Eiweißlieferanten und komplexe Kohlenhydrate sollten für einen gesunden Gewichtsverlust und mehr Gesundheit täglich auf dem Speiseplan stehen.

Im Idealfall folgt ihre Ernährung einem Tellerprinzip im Sinne einer 50:30: 20 –Verteilung. Entsprechend sollten 50 % der Mahlzeiten aus frischem Gemüse, 30 % magerem Fleisch oder Fisch sowie 20 % an ballaststoffreichen Beilagen bestehen. Insbesondere Hülsenfrüchte versorgen den Körper mit kostbaren Proteinen, die die Synthese neuer Körperzellen anfachen, lange sättigen und Schwankungen des Blutzuckerspiegels verhindern, die in Heißhungerattacken mündigen.

Sport

Sport ist eine geeignete Kombination, um den Gewichtsverlust zielgerichtet zu befeuern, Muskelmasse aufzubauen und die körpereigene Synthese entzündungsfördernder Hormone zu dämpfen. Dank Sport und körperlicher Aktivität lassen sich Entzündungsvorgänge im menschlichen Organismus nachweisbar lindern.

So verifizieren medizinische Studien, dass fitte Menschen im Vergleich zu Personen, die einen bewegungsarmen Lebensstil pflegen, weniger Entzündungsmarker in ihrem Blutserum aufweisen. Grundsätzlich greift in diesem Kontext die Maxime; je höher die Entzündungswerte im Blut, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von gesundheitlichen Komplikationen. Analog dazu gilt; je fitter eine Person, desto mehr antientzündliche Botenstoffe zirkulieren in ihrem Blut.

Vergrößerte Fettzellen wie sie bei Übergewicht vorkommen, setzen daher permanent Alarmsubstanzen frei, die als Auslöser für Entzündungen zu verstehen sind. Wer seine überflüssigen Pfunde mit Hilfe von Training bekämpft, dämmt diese Reaktionen ein und legt die Basis für einen Zuwachs an Gesundheit.

Viel Trinken für Gewichtsverlust

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr regt den Stoffwechsel an, stimuliert Entgiftungsmechanismen des menschlichen Organismus und begünstig ein nachhaltiges Sättigungsgefühl. Studien zufolge benötigt der Körper täglich rund 1,5 bis 2 Liter an kalorienarmer Flüssigkeit, um den Wasserverlust durch Atmung und Ausscheidungsprozesse zuverlässig zu kompensieren.

Wasser und ungesüßte Tees sind zu diesem Zweck ideal. Untersuchungen stützen die These, dass Übergewichtige in der Regel täglich zu wenig trinken.Demnach sorgt die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr für eine sanfte Ausdehnung des Magens und dient somit als natürliche ” Appetit- Bremse”. Die Grundaufnahme von Flüssigkeit ist daher unverzichtbar für einen sanften Gewichtsverlust und mehr Gesundheit.

Konsum einschränken

Verzichten Sie unbedingt auf den Konsum stark industriell verarbeiteter Lebensmittel, Light- Produkte, nährstoffarme Nahrung, Nikotin und Alkohol. Derartige Waren enthalten im Normalfall eine hohe Konzentration an künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern, industriellem Zucker und Konservierungsmitteln, die direkt den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung dämpfen.

Alkohol und Nikotin entziehen dem Organismus zudem kostbare antientzündliche Nährstoffe und maximieren den oxidativen Stress, der an massive Entzündungsprozesse gekoppelt ist. Ein bewusster Konsum führt zu einem zuverlässigen Gewichtsverlust und ist mit mehr Gesundheit gleichzusetzen.

Wieso führt ein Gewichtsverlust zu einer verbesserten Gesundheit?

Gewichtsverlust Gesundheit abnehmen

Eine Gewichtsreduktion und der Abbau überflüssiger Pfunde bremst die Synthese entzündungsfördernder Hormone, wodurch sich das Risiko für gefährliche gesundheitliche Komplikationen und Folgeerkrankungen reduziert.

Mit Hilfe körperlicher Betätigung maximiert sich gleichzeitig die Anzahl an antientzündlichen Botenstoffen im Blut, die Stoffwechsel, Entgiftungsvorgänge und Fettverbrennung positiv beeinflussen. Gewichtsverlust ist deshalb erstrebenswert.

Vorteile Gewichtsverlust

Eine gesunde Gewichtsreduktion ist an zahlreiche Vorteile für die individuelle Lebensqualität gebunden:

– Abbau von psychosozialem Leidensdruck durch Übergewicht
– Reduktion der Entzündungsmarker im Blut für eine gesteigerte Immunaktivität und einen perfekten Abbau freier Radikale, die Entzündungsreaktionen auslösen und die Basis für Folgeerkrankungen und gesundheitliche Komplikationen legen
– Risiko für Herz- Kreislauf-, Gelenk- und Organerkrankungen, Diabetes Typ 2, hormonelle Beschwerden, Venenleiden, Arteriosklerose und Hautkrankheiten sinkt
– Fruchtbarkeit schwillt an
– Die Wahrscheinlichkeit für Beschwerden in der Schwangerschaft minimiert sich
– Stillphase verläuft unkompliziert
– Die Entstehung von Tumorzellen wird gehemmt
– Sterblichkeitsrisiko mindert sich
– Fettverbrennung, Stoffwechsel und Entgiftung werden optimiert

Ein Gewichtsverlust mündet daher direkt in eine optimierte Gesundheit, da der Organismus weniger körpereigenen Entzündungsherden ausgesetzt ist.

Fazit

Wer sanft, nachhaltig und effizient Gewicht verlieren möchte, muss sich zwingend auf einen gesunden Lebenswandel fokussieren. Durch die Kombination einer qualitativ hochwertigen Ernährung, bewusstem Genuss, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, körperlicher Aktivität und dem kompromisslosen Verzicht auf Alkohol, Nikotin, Drogen und stark verarbeite Lebensmittel, gelingt bequem ein Gewichtsverlust für eine optimierte Gesundheit.

Protein Pulver führt zur Leistungssteigerung

Protein Pulver zur Leistungssteigerung

Protein Pulver ist ideal für eine Leistungssteigerung beim Sport geeignet. Viele Menschen sich bei diesem Thema aber unsicher, wie viel Protein der menschliche Körper benötigt, um die Leistung dauerhaft zu steigern. Hierfür sollten einige Grundregeln beachtet werden.

Der Bedarf an Proteinen hängt vor allem von Körpergewicht, Leistungsziel, Körpergröße, Aktivitätslevel oder Geschlecht ab. Damit das Protein optimal vom Körper aufgenommen werden kann, sollte es über den Tag verteilt aufgenommen werden. Ein Protein Pulver ist ein wichtiger Energielieferant und kann zur Leistungssteigerung eingesetzt werden.

Was ist Protein Pulver?

Was ist Protein Pulver

Protein Pulver wird häufig auch als Eiweiß Pulver bezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein gut verträgliches Nahrungsergänzungsmittel. Das Pulver dient nicht nur der Steigerung der Leistung, sondern dient auch dem Aufbau von Muskeln und hilft beim Abnehmen.

Es enthält viele Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium und Vitamine und wird aus Eiern, Milch, Reis, Soja oder aus Erbsen hergestellt. Sportler haben durch das hochwertige Pulver den Vorteil, dass ihr hoher Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffbedarf ausreichend gedeckt wird. Es wird vor allem von Kraftsportlern benötigt, um für einen Gewichtsverlust und Muskelaufbau zu sorgen.

Wieso führt Protein Pulver zur Leistungssteigerung?

Protein Produkte werden in den meisten Fällen aus unterschiedlichsten Eiweißquellen hergestellt. Es steht in drei Formen zur Verfügung: Isolat, Konzentrat und Hydrolysat. Das Protein übernimmt viele wichtige Aufgaben im menschlichen Körper.

Hierunter fallen zum Beispiel die Synthese und Herstellung von Enzymen, Hormonen, Komponenten des Immunsystems und Messengermolekülen. Es spielt aber auch eine große Rolle als sogenanntes Strukturelement in den Muskelfasern.

Wenn dem Körper nicht ausreichend Protein durch die Nahrung zugeführt wird, funktioniert der menschliche Körper nicht richtig. Das Pulver trägt dazu bei, den Körperfettanteil zu minimieren, Fett als Energieträger zu nutzen und eine Leistungssteigerung zu gewährleisten.

Für wen ist das Supplement sinnvoll?

Menschen, die sich eiweißreich ernähren, benötigen kein Protein Pulver. Das Pulver ist vielmehr für Sportler gut geeignet, dessen Eiweißbedarf nicht gedeckt wurde. Jeder Erwachsene sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung pro Tag circa 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

Umgerechnet sind das circa 58 Gramm bei Männern oder 48 Gramm bei Frauen. Der Energiegehalt eines Gramms Proteins liegt bei vier Kilokalorien. Durch das Nahrungsergänzungsmittel wird der Organismus mit Stickstoff-Verbindungen und Aminosäuren versorgt.

Sie werden für den Aufbau von körpereigenen Proteinen oder anderen metabolischen aktiven Substanzen benötigt. Neun der Aminosäuren können ohne Protein gar nicht erst vom Körper hergestellt werden.

Welches Protein Pulver ist das richtige?

Protein Pulver Konzentrat Isolat Hydrolysat

Beim Kauf eines Protein Pulvers sollte auf eine gute Qualität Wert gelegt werden. Viele Sportler entscheiden sich für Whey Produkte . Ein gutes Protein Produkt kombiniert beliebte Proteinquellen und sorgt für einen hohen Gehalt von Eiweiß.

Der Prozentteil bei einem hochwertigen Pulver liegt bei rund 76%. Der Fettgehalt sollte 5,6% nicht überschreiben. Whey Protein Produkte enthalten meistens nur 3,1% Zucker. Viele Hersteller von Protein Produkten betonen eine seriöse und zuverlässige Herkunft ihrer Rohstoffe.

Sie weisen zusätzlich darauf hin, dass das Pulver in Deutschland hergestellt wurde. Besonders vorteilhaft sind Protein Pulver, die sich leicht auflösen lassen und keine Klumpen bilden.

Konzentrat

Ein Protein Konzentrat wird in Verbindung mit einer Käseherstellung gewonnen. Hierbei wird das Whey aus der Milch vom Casein getrennt. Hierbei entsteht eine Molke, die einen flüssigen Zustand aufweist. Zunächst liegt der Anteil des Proteins bei unter einem Prozent.

Damit der Protein Gehalt angehoben werden kann, wird eine Ultafilitration angewendet. Dadurch werden die unerwünschten Inhaltsstoffe durch die feinen Filtern getrennt. Somit wird auch die Molke vom Protein gelöst. Nach der Trocknung entsteht ein Protein Pulver, welches richtig dosiert täglich eingenommen werden sollte.

Isolat

Ein Protein Isolat ist eine Art Verfeinerung eines Protein Konzentrats. Hierbei wird zwischen zwei unterschiedlichen Arten der Herstellung unterschieden: Mikrofiltration und Ionenaustauschverfahren.Bei der Herstellung des Isolats wird durch eine Anpassung des ph-Wertes und Hilfe von Chemikalien die Protein Ladung so verändert, dass sich das Protein mit anderen Stoffen binden kann.

Ein wichtiges Ziel dieses Verfahrens ist ein hoher Einweißanteil, der über möglichst wenig Fette oder Kohlenhydrate verfügt. Bei diesem Verfahren kann es aber passieren, dass wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen.

Hydrolysat

Protein Pulver Hydrolysat

Protein Hydrolysat ist ein Konzentrat oder Isolat, die während des Herstellungsprozesses mit Hilfe von Enzymen zu feinen Fragmenten aufgespalten werden. In diesem Fall werden bei der Herstellung Prozesse verwendet, die sich auch im menschlichen Körper abspielen.

Durch eine enzymatische Spaltung kommt es zu einer höheren biologischen Verfügbarkeit. Das bedeutet, dass der menschliche Körper das Protein Pulver viel besser aufnehmen sowie verarbeiten kann.

Abschließende Worte

Sportler sollten immer darauf achten, ausreichend Protein Pulver zu sich zu nehmen. Dieses Pulver dient der Leistungssteigerung und sollte täglich eingenommen werden. Das Pulver kann ein hochwertiges Eiweiß in praktischer oder konzentrierter Form liefern.

Nicht immer kann der Bedarf an Protein durch die Nahrung ausreichend gedeckt werden. Menschen, die eine Diät machen oder Leistungssportler, sollten auf ein Protein Pulver zurückgreifen. Es kann den Fettabbau ankurbeln und gleichzeitig den Aufbau von Muskeln fördern.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch das Protein ein Sättigungssgefühl spürbar ist. Dadurch lässt sich jede Diät wesentlich besser durchhalten.Beim Kauf eines Protein Pulvers sollten immer die eigenen Ziele berücksichtigt werden. Protein ist besonders wichtig, wenn Muskeln aufgebaut werden sollen.

Das Casein begünstigt den Gewichtsverlust. Bei Kraftsportlern kommt es häufig vor, dass viele Muskeln aufgebaut werden. Zusätzlich erhöht sich auch das Gewicht des Sportlers. Durch das Protein Pulver wird der Stoffwechsel ausreichend angekurbelt. Auch die Fettverbrennung wird optimiert.

Ein weiterer Vorteil des Pulvers ist, dass es lange sättigt. Somit bleiben bei einer Diät die Heißhungerattacken weg und sie wird wesentlich schneller durchgehalten. Protein Pulver steht in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zur Verfügung. Das macht die Einnahme des Pulvers noch einfacher.

Für Menschen, die unter einer Lactose-Intolleranz leiden, stehen Produkte mit lactosefreien Inhaltsstoffen zur Verfügung. Beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, dass das Pulver keine künstlichen Zusatzstoffe beinhaltet. Die möchte wohl niemand in seinem eigenen Körper vorfinden.

Bei zu hohen Dosen kann es zu Hautproblemen kommen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass für die Leistungssteigerung ein Pulver verwendet wird, welches leicht zu dosieren ist. Der Hersteller eines Protein Pulver Produktes wird hierzu wertvolle Hinweise liefern.

Zink zur Unterstützung der Regeneration

Zink zur Unterstützung der Regeneration

Das Spurenelement Zink ist ein elementarer Mineralstoff, der für unterschiedliche Prozesse im menschlichen Körper verantwortlich ist. So kann das Spurenelement zum Beispiel effektiv zur Regenerierung beitragen und für starke Abwehrkräfte sorgen. Ebenfalls unterstützt das Spurenelement den Stoffwechsel und sorgt auch für eine schnelle Abheilung von Verletzungen.

Leider kann unser Körper den überlebensnotwendigen Nährstoff nicht selbst produzieren. Also müssen wir darauf achten, die Versorgung mit diesem Nährstoff zur Regeneration durch zinkhaltige Lebensmittel zu gewährleisten.

Was bewirkt Zink in unserem Körper?

Was bewirkt Zink Wirkung Wirkungsweise

Das hochwirksame Spurenelement ist im menschlichen Körper nur in geringen Mengen vorhanden. Dennoch ist dieses Spurenelement von enormer Bedeutung. So ist es zum Beispiel an unterschiedlichen Stoffwechselprozessen beteiligt und sorgt dafür dass biochemische Prozesse optimal durchgeführt werden können. Auch die Produktion von Hormonen wird durch die Zinkaufnahme reguliert.

Das lebensnotwendige Spurenelement sorgt unter anderem dafür, dass wichtige Nährstoffe optimal verwertet werden können und unser Immunsystem aktiviert wird. Auch bei der Wundheilung ist eine optimale Zinkversorgung von großer Bedeutung, denn nur wer den Körper mit diesem Nährstoff durch den Verzehr von entsprechenden Lebensmitteln unterstützt, kann bei Erkrankungen oder Verletzungen schneller regenerieren.

Ebenfalls sorgt das lebenswichtige Spurenelement für
eine optimierte Aufnahme und Verstoffwechselung von weiteren Nährstoffen. Somit werden hochwertige Nährstoffe optimal vom Körper verwertet, was sich nicht nur durch ein starkes Immunsystem und gute Gesundheit zeigt, sondern auch durch strahlend schönes und kräftiges Haar und feste Nägel.

Für wen ist diese Ergänzung sinnvoll?

Da der Körper Zink nicht selbst produzieren kann, muss die Aufnahme über Lebensmittel erfolgen, die reich an diesem Spurenelement sind.  Einige Menschen sollten ganz bewusst auf eine erhöhte Aufnahme des Nährstoffes achten, so zum Beispiel Schwangere, Kinder im Wachstum Menschen die durch eine Erkrankung einen Zinkmangel aufweisen und Patienten die das Spurenelement zur regenerieren nach einer Erkrankung einsetzen möchten.

Patienten die unter einer Darmkrankheit, wie zum Beispiel Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa leiden, sollten unbedingt auf eine ausreichende Zinkversorgung achten, da das Spurenelement bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts meist nicht gut verwertet werden können. In Absprache mit dem behandelnden Arzt ist hier eine notwendige Maßnahme.

Ein Zinkmangel, der sich durch Haarausfall, anhaltende Müdigkeit, brüchige Nägel oder auch durch immer wiederkehrende grippale Infekte kann durch andauernden Stress, Darmerkrankungen, in erster Linie aber durch falsche Ernährung entstehen.

Wer die Aufnahme des Spurenelements nicht durch eine gesunde Lebensweise gewährleisten kann, kann durch hoch dosierte Zinkpräperate den Wert aufstocken. Besonders Vegetarier und Veganer müssen darauf achten, ihren Zinkbedarf durch Nahrungsergänzungsmittel zu decken, da das Spurenelement Zink durch pflanzliche Lebensmittel nur schlecht verwertet werden kann.

Unterstützt Zink die Regeneration?

Zink sorgt für die Teilung von Zellen und ist maßgeblich an der Produktion von rund dreihundert Enzymen beteiligt. Auch für ein optimiertes Immunsystem ist das lebenswichtige Spurenelement verantwortlich. Daher eignet sich dieser wertvolle Mineralstoff besonders gut zur Regenerierung nach Krankheiten oder Verletzungen.

Zink lässt nicht nur die Produktion von Testosteron ansteigen, dass für eine schnelle Bildung von Muskeln verantwortlich ist und somit schnell und effektiv eine Verletzung heilen kann. Auch kann das durch das Spurenelement optimierte Immunsysten zur Regeneration verhelfen.

Auch in der Schwangerschaft ist eine erhöhte Zinkaufnahme von großer Bedeutung. Das Spurenelement ist beim ungeborenen Kind unter anderem für das optimale Wachstum im Leib der werdenden Mutter verantwortlich. Während oder kurz nach einer Verletzung oder einer Krankheit, sollte also die Zinkaufnahme gewissenhaft geschehen, da dieser Nährstoff optimal zur Gesundung beitragen kann.

Was sollte man bei der Einnahme beachten?

Zink Einnahme Dosierung Anwender

Bei einem gesunden Menschen sind etwa zwei bis vier Gramm des wertvollen Spurenelements im Körper enthalten. Durch die regelmäßige Verstoffwechselung kann der Nährstoff jedoch nicht lange im menschlichen Körper gespeichert werden. Eine regelmäßige Versorgung durch Zinkhaltige Lebensmittel ist von großer Wichtigkeit.

Der Powernährstoff steckt vor allem in tierischen Lebensmittel wie Leber oder Rindfleich. Auch in Haferflocken und Käse steckt der Nährstoff in großen, vom Körper optimal verwertbaren Mengen , dass dem Körper regelmäßig durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung zugeführt werden muss.

Wer seinen Bedarf an Zink zur Regenerierung ausschließlich durch gesunde Lebensmittel deckt, läuft keine Gefahr einer gefährlichen Überdosierung. Jedoch kann es bei einer falschen Einnahme von Zinkhaltigen Präparaten zu einer Überdosierung kommen, die langfristig gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann.

Eine Überdosierung durch Zink macht sich vor allem durch Übelkeit und Durchfall bemerkbar. Wer langfristig die Höchstdosis von 25 mg durch Nahrungsergänzungsmitteln überschreitet, stört den Bluthaushalt, schwächt das Immunsystem und kann durch eine enorme Überdosierung sogar eine Vergiftung erleiden.

Sollten Sportler mehr Zink aufnehmen?

Sportlich aktive Menschen müssen ihren Zinkbedarf achtsam decken, denn durch einen sportlichen Lebensstil wird der Verbrauch von Zink deutlich erhöht. Da das Spurenelement enorm zur sportlichen Leistungssteigerung durch die Aktivierung von Hormonen beiträgt und zur Regeneration benötigt wird, ist ein hoher Bedarf für Sportlicher bekannt.

Da bei sportlicher Aktivität Nährstoffe über die Nieren sowie über Schweiß ausgeschieden wird, sollte ein Zinkpräparat für Sportler eingenommen werden.

Abschließende Worte

Zink ist ein lebensnotwendiger Nährstoff, der für zahlreiche biochemische Vorgänge im menschlichen Körper verantwortlich ist. Schon vor der Geburt ist für das ungeborene Kind eine gute Versorgung mit diesem Spurenelement von enormer Wichtigkeit.

Auch zur Optimierung des Immunsystems ist eine Aufnahme des überlebensnotwendigen Nährstoffes wichtig, denn dieses Spurenelement sorgt für starke Abwährkräfte und kann als echter Virenkiller agieren, sofern der Körper ausreichend mit dem Nährstoff versorgt wird.

Wer also nicht unter ständiger Müdigkeit leiden möchte und der nächsten Grippewelle ohne schnupfen und husten entkommen möchte, der sollte bei der Wahl der Lebensmittel darauf achten, dass durch die Ernährung ausreichend Zink aufgenommen wird.

Wen doch mit Schnupfen, Husten Heiserkeit oder sogar mit einer schweren Erkrankung erwischt wurde, der kann durch eine kurzfristig erhöhte Aufnahme mit Zinkpräparaten aktiv zur Regeneration beitragen.

Magnesium für eine optimale Leistungsfähigkeit Beitragsbild

Magnesium für eine optimale Leistungsfähigkeit

Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralien in Ihrem Körper, denn er ist für zahlreiche Abläufe verantwortlich. Besonders hinsichtlich der Leistungsfähigkeit, denn ein Magnesiummangel kann dazu führen, dass Sie nicht Ihr volles Potenzial entfalten.

Das soll durch eine magnesiumreiche und ausgewogene Ernährung verhindert werden. Doch was tun, wenn das nicht reicht? Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine optimale Leistungsfähigkeit sicherstellen.

Was bewirkt Magnesium in unserem Körper?

Was bewirkt Magnesium

Im Körper erfüllt Magnesium viele lebenswichtige Funktionen. Besonders für die Muskelkontraktion ist der Mineralstoff unverzichtbar. Zugleich sorgt er für die Kommunikation zwischen Nerven- und Muskelzellen und beteiligt sich an der Herztätigkeit. Das ist auch der Grund, weshalb ein Magnesiummangel zu einer verringerten Leistungsfähigkeit führen kann.

Nicht zu vergessen ist, dass Sie den Mineralstoff für den Aufbau von Knochen und Zähnen benötigen. Natürlich hat das Spurelement noch wesentlich mehr Funktionen im Körper, wie den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel oder ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Kommt es zu einem Magnesiummangel, nimmt nicht nur die Leistungsfähigkeit ab, sondern es können auch gefährliche Krankheiten folgen.

Was sollte man bei der Einnahme beachten?

Ist eine ausgewogene Ernährung nicht ausreichend, um Sie mit Magnesium zu versorgen, empfehlen wir die zusätzliche Einnahme. Der Tagesbedarf von Jugendlichen und Erwachsenen liegt bei etwa 300 bis 400 Milligramm. Nehmen Sie diese Dosis ein, stellen Sie sicher, dass alle lebenswichtigen Funktionen erhalten bleiben, wie der Stoffwechsel, das Nervensystem oder auch der Muskel- und Knochenaufbau.

Zu beachten ist, dass der Magnesiumbedarf von etlichen Faktoren abhängig ist, wie Ihrem Geschlecht, Gewicht, Körpergröße oder Alter. Auch die sportliche Aktivität spielt eine essenzielle Rolle. Wünschen Sie sich eine optimale Leistungsfähigkeit, müssen Sie genaustens auf Ihren Magnesiumbedarf achten.

Darum können wir pauschal nicht sagen, wie viel Sie einnehmen müssen. Beraten Sie sich am besten mit einem Arzt. Aufgepasst: Zu einer Überdosierung kann es nicht kommen. Überschüssige Magnesiummengen werden einfach wieder ausgeschieden.

Wieso führt Magnesium zu einer optimalen Leistungsfähigkeit?

Wünschen Sie sich eine gute Leistungsfähigkeit, unwichtig, in welcher Sportart, dürfen Sie nicht auf Magnesium verzichten. Der Grund ist, dass das Spurenelement im Körper den Laktat-Spiegel im Blut senkt. Laktat ist ein Stoffwechselprodukt, welches im Körper entsteht, wenn Sie sich sportlich betätigen oder auch anderweitig körperlich belastet werden.

Dabei führt Laktat dazu, dass die Muskelarbeit eingeschränkt wird. Ihre Leistung nimmt ab und Sie können nicht das erreichen, was Sie sich vorgenommen haben. Genau das verhindert das Mineral, denn es senkt den Laktat-Spiegel und verhindert somit die Einschränkung der Muskelarbeit. Gleichzeitig stärkt es aber auch das Immunsystem und dient als Antioxidativ, welches Sie gegen Krankheiten schützt. Insofern bleiben Sie fit und gesund.

Für wen ist diese Ergänzung sinnvoll?

Magnesium Nahrungsergänzungsmittel Sportler

Nicht jeder Mensch muss Magnesiumpräparate einnehmen, denn oftmals wird eine ausreichende Menge über die Nahrung aufgenommen. Dennoch gibt es einige Personengruppen, die darauf nicht verzichten sollten. In erster Linie Sportler, die eine optimale Leistungsfähigkeit erbringen möchten. Wie bereits erwähnt, spielt Magnesium eine essenzielle Rolle bei sportlichen Betätigungen.

Liegt ein Magnesiummangel vor, erbringen Sie schlechte Leistungen. Doch nicht nur die Leistungsfähigkeit leidet darunter, sondern der gesamte Körper. Der Grund ist, dass Sie jetzt etwas tun, über die Grenzen des Körpers hinaus. Dadurch wird er deutlich mehr belastet, da er nicht den nötigen “Treibstoff” für die Leistung aufbringen kann.

Besonders über Jahre hinweg zeigt sich das in vermehrten Verletzungen, Krankheiten oder auch dem Totalausfall. Zusätzlich sollten Diabetiker nicht auf Magnesium verzichten, denn es wird vermehrt über den Urin ausgeschieden. Daher entsteht ein Mangel, der den Körper negativ beeinflusst.

Jedoch sollten sich Diabetiker nicht selbst diagnostizieren, sondern einen Fachmann an die Sache lassen. Nur, wenn ein Magnesiummangel festgestellt wurde, können Ergänzungen eingenommen werden. Ansonsten ist es üblich, dass Männer etwas mehr einnehmen müssen, meist 350 bis 400 Milligramm pro Tag. Damen liegen bei etwa 300 bis 390 Milligramm.

Sollten Sportler mehr Magnesium einnehmen?

Ob Sportler mehr Magnesium einnehmen müssen, hängt von den eigenen sportlichen Leistungen ab. Das bedeutet, nicht jeder Sportler leidet unter einem Magnesiummangel. Teilweise können Sie durch eine abwechslungsreiche, ausgewogene und auf Sie zugeschnittene Ernährung erreichen, dass Ihnen genug des Minerals zugeführt wird. Dennoch sollten Sie sichergehen und sich von Zeit zu Zeit untersuchen lassen.

So kann frühzeitig ein Magnesiummangel festgestellt werden. Sollte das der Fall sein, können Sie Präparate einnehmen. Wichtig ist, dass Sie hochwertige Produkte wählen. Achten Sie immer auf die Angaben, wie viel Magnesium enthalten ist. Es gibt dabei massive Unterschiede.

Wie viel Sie zuführen müssen, hängt von diversen Faktoren ab. Umso besser, wenn Sie sich vorher mit einem Arzt beraten. Er kann auf die vielen kleinen Faktoren eingehen und somit sicherstellen, dass Sie die perfekte Magnesiummenge einnehmen.

Abschließende Worte

Magnesium ist einer der wichtigsten Bausteine in unserem Körper, weshalb Sie auf die perfekte Zufuhr achten müssen. Nehmen Sie zu wenig ein, bemerken Sie schon bald die ersten Symptome. Zum Beispiel kommt es zu nächtlichen Wadenkrämpfen oder allgemeinen Krämpfen, die Muskeln sind verspannt und beginnen zu zucken und es kann auch zu einem Taubheitsgefühl in Finger und Füßen kommen.

Schnell bemerken Sie, dass das Mineral vor allem etwas mit den Muskeln und deren Abläufen zu tun hat. Deshalb ist eine ausreichende Magnesiummenge für eine optimale Leistungsfähigkeit unverzichtbar. Nehmen Sie zu wenig des Spurenelements auf, können Sie nicht die volle Leistung erbringen. Der Grund ist, dass Ihre Muskeln nicht ausreichend versorgt werden und deshalb zu krampfen beginnen.

Auch eine Einschränkung der Muskelfähigkeit ist vollkommen normal. Deshalb sollten Sie ausreichende Magnesiummengen aufnehmen, wie in Form von Präparaten. Beraten Sie sich aber vorher mit einem Fachmann, der Ihnen sagen kann, ob Sie weitere Zusätze benötigen oder nicht. Immerhin muss die Menge an Magnesium perfekt auf Ihren Bedarf zugeschnitten werden.

Fairness im Behindertensport: Klassifizierung erklärt.

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Wie wird eigentlich die Fairness im Behindertensport bewahrt? 

Im Sport für Menschen mit Behinderung sind die Unterschiede bei den jeweiligen Voraussetzungen zur Ausübung einer Sportart besonders individuell und vielfältig, jeder Athlet hat eine andere Beeinträchtigung, die unterschiedliche Auswirkungen auf die Ausübung seiner Sportart hat. Wie also stellt man im Behindertensport Gerechtigkeit und Vergleichbarkeit her?

Genau zu diesem Zweck wurde vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) für die paralympischen Sportarten ein umfangreiches Klassifizierungssystem entwickelt. Athleten werden also klassifiziert, das heißt in unterschiedliche Wettkampfklassen eingeteilt. Ziel ist es, den einseitigen und berechenbaren Wettkampf zu vermeiden, bei dem immer der am wenigsten beeinträchtigte Athlet gewinnt. Insgesamt gibt es in der internationalen Leichtathletik 52 Wettkampfklassen.

Es gibt nach der Definition des paralympischen Klassifizierungssystems drei Arten von Behinderung: körperliche, geistige und Sehbehinderung. Für die körperliche und geistige Behinderung werden zusätzlich zu medizinischen Befunden und psychologischen Tests funktionelle sportartspezifische Untersuchungen durchgeführt. Die Klassifizierung von Athleten mit einer Sehbehinderung erfolgt nicht sportartspezifisch, sondern auf der Grundlage des betreffenden medizinischen Befundes, übergreifend für alle Sportarten und Disziplinen. Diese Einteilung ähnelt in gewisser Weise der Gruppierung von Athleten nach Alter, Geschlecht oder Gewicht. Allerdings werden im Para Sport die Athleten nicht nach den klassischen Merkmalen Alter, Geschlecht oder Gewicht eingeteilt, sondern nach dem Grad der durch die Behinderung bedingten Bewegungseinschränkung.

Verschiedene Sportarten erfordern von den Athleten verschiedene Bewegungen, wie z.B.: Sprinten, Rollstuhlfahren oder Springen. Die Auswirkungen der Behinderung auf die einzelnen Sportarten sind stets unterschiedlich. Daher ist die Klassifizierung immer sportartspezifisch.

Die Athleten werden von Klassifizierern klassifiziert, die in einem Klassifizierungsgremium von zwei oder drei Personen zusammenarbeiten. Die Klassifizierer sind vom IPC ausgebildet und müssen den Athleten mindestens alle zwei Jahre, oder wenn sich der Gesundheitszustand eines Athleten verändert, neu bewerten. Dabei wird der Einfluss der Behinderung auf die Ausübung der jeweiligen Sportart bewertet. Vor den meisten Wettkämpfen, wie auch vor der EM 2018 in Berlin, finden solche Klassifizierungen statt.

Folgende drei Fragen müssen sich die Klassifizierer stellen:

  1. Hat der Athlet eine berechtigte Beeinträchtigung für diese Sportart?
  2. Erfüllt die Beeinträchtigung des Athleten die Mindestanforderungen der Sportart?
  3. Welche Wettkampfklasse beschreibt die Aktivitätsbeschränkung des Athleten am genauesten?

 

Jede paralympische Sportart definiert in ihren Klassifizierungsregeln, für welche Behindertengruppen sie sportliche Möglichkeiten bietet. Während einige Sportarten alle Arten von Beeinträchtigungen beinhalten (z.B. Leichtathletik, Schwimmen), sind andere Sportarten spezifisch für eine Art von Beeinträchtigung (z.B. Goalball für Menschen mit Sehbehinderung) oder eine Auswahl von Beeinträchtigungen (z.B. Reiten, Radfahren).

Wenn ein Athlet für eine Sportart in Frage kommt, beurteilt das Klassifizierungsgremium, in welcher Klasse der Athlet antreten wird. Eine Wettkampfklasse fasst Athleten mit einer ähnlichen Aktivitätsbeschränkung für den Wettkampf zusammen, so dass sie gleichberechtigt antreten können.

Das bedeutet wiederum, dass die Wettkampfklassen von Sportart zu Sportart unterschiedlich sind. Es bedeutet auch, dass eine Wettkampfklasse nicht unbedingt Athleten mit der gleichen Behinderung umfasst. Wenn unterschiedliche Behinderungen ähnliche Aktivitätseinschränkung verursachen, dürfen und müssen Athleten mit diesen Behinderungen gegeneinander antreten. Deswegen dürfen z.B. beim Rennrollstuhl-Rennen Athleten mit Querschnittslähmung und Beinamputationen gegeneinander antreten. Sie weisen zwar nicht die gleiche Behinderung auf, ihre Behinderungen haben aber einen ähnlichen Einfluss auf die Bewegungsabläufe beim Rennrollstuhlfahren.

 Hier eine Übersicht über die verschiedenen Wettkampfklassen

ATHLETEN MIT SEHBEHINDERUNGEN / BLIND

T/F 11 Blind

T/F 12 Hochgradig sehbehindert

T/F 13 Sehbehindert

ATHLETEN MIT INTELLEKTUELLER BEEINTRÄCHTIGUNG

T/F 20 Geistige Behinderung

T/F ATHLETEN MIT CEREBRALER BEWEGUNGSSTÖRUNG

bspw. Spastik, Athetose oder Ataxia

T/F 31 Sehr schwere Spastik und/oder Athetose an allen

Extremitäten – Rollstuhlnutzung

T/F 32 Schwere Spastik und/oder Athetose an allen Extremitäten – Rollstuhlnutzung

T/F 33 Mittlere Spastik an allen Extremitäten – Rollstuhlnutzung

T/F 34 Mittlere Spastik; vorwiegend in den unteren Gliedmaßen – Rollstuhlnutzung

T/F 35 Mittlere Spastik in den unteren Gliedmaßen – Keine Rollstuhlnutzung

T/F 36 Mittlere Athetose oder Ataxie.

T/F 37 Hemiplegie (Spastik in einer Körperseite)

T/F 38 Beeinträchtigung in einer Extremität

T/F AMPUTIERTE UND LES AUTRES (OHNE BEINPROTHESENNUTZUNG)

T/F 40 Kleinwüchsige Männer unter 1.30m; kleinwüchsige Frauen unter 1.25m

T/F 41 Kleinwüchsige Männer unter 1.45m; kleinwüchsige Frauen unter 1.37m

T/F 42 Beeinträchtigung der Hüfte und/oder Kniegelenk ein- oder beidseitig

T/F 43 Beidseitige Sprunggelenks- oder Unterschenkeleinschränkung

T/F 44 Einseitige Sprunggelenks- oder Unterschenkeleinschränkung

T/F 45 Doppeloberarmverlust; Doppelunterarmverlust

T/F 46 Oberarmverlust oder Unterarmverlust

T 47 Verlust einer Hand oder Teile des Unterarms

T/F ROLLSTUHLFAHRER (BPSW. MIT QUERSCHNITTLÄHMUNG)

Fahrdisziplinen

T 51 Tetraplegiker mit schlechter Arm- und Schulterfunktion

T 52 Tetraplegiker mit guter Arm- und Schulterfunktion

T 53 Paraplegiker mit schlechter Rumpffunktion

T 54 Paraplegiker mit guter Rumpffunktion

Wurfdisziplinen

F 51 Tetraplegiker mit schlechter Arm- und Schulterfunktion

F 52 Tetraplegiker mit guter Arm- und

F 53 Tetraplegiker mit guter Arm-, Schulter- und Fingerfunktion

F 54 Paraplegiker mit schlechter Sitzbalance

F 55 Paraplegiker mit fast normaler Sitzbalance

F 56 Paraplegiker mit guter Sitzbalance/inkomplette Lähmungen

F 57 Paraplegiker mit Rest-Beinfunktion oder einseitig/beidseitig, Oberschenkelamputierte bzw. Beinverkürzungen

T/F BEINAMPUTIERTE MIT PROTHESEN

T/F 61 Doppeloberschenkelverlust mit Prothesen oder

Ober- und Unterschenkelverlust mit Prothesen

T/F 62 Doppelunterschenkelverlust mit Prothesen

T/F 63 Oberschenkelverlust mit einer Prothese

T/F 64 Unterschenkelverlust mit einer Prothese